
Inmitten eines weltweit einzigartigen historischen Lagerhauskomplex liegt das Speicherstadtmuseum. Tauchen Sie ein in die authentische Atmosphaere der Speicherstadt zwischen Kaffeesaecken und Teekisten, Kautschukballen und Tabakfaesser. Auf dem 3.Boden eines ueber 110 Jahre alten Speichers am St. Annenufer 2, erleben Sie die wechselvolle Geschichte der Speicherstadt, die von 1885 bis 1927 auf den Brookinseln im Sueden der Altstadt errichtet wurde. Die gotische Backsteinarchitektur mit Treppengiebeln, Zinnen und Spitzboegen hat hinter den Fassaden vieles zu bieten. Tee und Kaffee waren wichtige Handels- und Lagergueter der Hansestadt und man erlebt ein Hauch von Nostalgie, wenn man das Museum besucht. Kennen Sie noch Quartiersleute, die als selbststaendige Lagerhalter im Auftrag Dritter hochwertige Importgueter wie Kaffee, Kakao oder Gwuerze einlagerten, begutachteten und sortierten? Frueher wurden die Waren hauptsaechlich auf dem Wasserweg mit Lastkaehnen in die Speicherstadt gebracht, und wenn Sie aus eines der Fenster zu den Fleeten hinunter schauen, fuehlen Sie sich in eine Zeit versetzt, als waere diese stehen geblieben. , Mit Nutzung unseres Bild- und Textmaterials erkennen Sie unsere AGB s an./ You accept our terms and conditions by using our pictures.
Zentrales Thema des Speicherstadtmuseums ist die Speicherarbeit. Im authentischen Rahmen eines Speicherblocks von 1888 wird anschaulich, wie die Quartiersleute (Lagerhalter) früher hochwertige Importgüter in den Speichern gelagert, begutachtet und veredelt haben. Hierzu werden zum einen typische Arbeitsgeräte gezeigt, wie Probenstecher zum Bemustern der Säcke oder Griepen und Handhaken zum Greifen der Packstücke. Zum anderen werden traditionelle Lagergüter wie Kaffee, Tee, Kakao oder Kautschuk präsentiert.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Baugeschichte der Speicherstadt. Zahlreiche historische Fotos und Pläne veranschaulichen, wie das Lagerhausviertel geplant und realisiert wurde. Dabei wird auch nicht übersehen, dass für den Bau der Speicherstadt ein Altstadtviertel mit rund 16.000 Bewohnern geopfert wurde. Ein Highlight sind die silbernen Maurerwerkzeuge, mit denen Kaiser Wilhelm II. am 29. Oktober 1888 die Eingliederung Hamburgs in das deutsche Zollgebiet symbolisch besiegelt hat. Dieser Festakt fand in der Speicherstadt statt.

Griepen, Kaffeesäcke, Fässer, Ballen und Zuckerklatschen: Im Speicherstadtmuseum erleben Sie die einzigartige Atmosphäre der Speicherstadt. Im authentischen Rahmen eines Lagerhauses von 1888 wird veranschaulicht, wie die Quartiersleute (Lagerhalter) früher hochwertige Importgüter wie Kaffee, Kakao oder Kautschuk gelagert, bemustert und veredelt haben. Weitere zentrale Themen sind der Tee- und Kaffeehandel, der in den Kontoren der Speicherstadt ansässig war, sowie die Baugeschichte der Speicherstadt, die mit zahlreichen historischen Fotos und Plänen illustriert wird.
Auch Kinder haben hier viel Spaß, weil sie viele Dinge anfassen und ausprobieren dürfen und sie „Kalle, de lütte Quartiersmann“ mit einer Rallye durch das Museum führt. Für die Jüngeren gibt es das Suchspiel „Augen auf im Museum“.
Das Speicherstadtmuseum ist eine privat betriebene Außenstelle des Museums der Arbeit und gehört zur Stiftung Historische Museen Hamburg.
© HafenNews Hamburg